Alle Artikel der Rubrik "L. Die Redaktion"

Feuilleton-Adjektive: Saftig

Geschrieben am 28. August 2018 von Paul-Josef Raue.

„Die Domchöre zelebrieren es mit saftiger Inbrunst. Viel Applaus.“ (BZ 27.8.19 im Kulturteil – Besprechung eines Chorkonzerts)

Viel Applaus.

„Zeit“-Redakteure: Faktenfuzzis und Selbstironie-Verweigerer

Geschrieben am 27. August 2018 von Paul-Josef Raue.

Franz Sommerfeld war Chefredakteur bei der „Mitteldeutschen“ in Halle und beim „Kölner Stadtanzeiger“ und anschließend Zeitungsvorstand von Dumont. Foto: Kress

Die Zeit kann in der aktuellen Ausgabe über sich schmunzeln: Dimitrij Kapitelman beschreibt in seinem Wespen-Artikel die  „Zeit-Redaktion als einen Haufen ins ökologische Gleichgewicht vernarrter Faktenfuzzis“.

Ist das eine Reaktion auf Ex-Dumont-Zeitungsvorstand Franz Sommerfeld? Der schrieb im European  über die „gesunde Form der Selbstironie“ als einer Gabe, „mit der Mit­ar­bei­ter der ,Zeit‘ nicht im Über­maß ge­seg­net sind“. Sommerfeld ging dabei auf die Liberalität der „Zeit“ ein:

 „Theo­re­tisch kann je­der über al­les schrei­ben, die Zeit ver­steht sich schließ­lich als li­be­ra­les Blatt. In der Pra­xis hat die­se Frei­heit al­ler­dings Gren­zen, und zwar ge­nau dort, wo der Be­reich be­ginnt, den (Vize-Chefredakteur) Ul­rich für sich be­an­sprucht: also gro­ße Tex­te über die Kanz­le­rin und die lan­gen Li­ni­en der Po­li­tik. Flücht­lings­po­li­tik ist Chef­sa­che, Ideo­lo­gie­kri­tik erst recht.“

In Sommerfelds Artikel ging es um Mariam Lau, die im Auftrag der Redaktion einen Contra-Beitrag über Seenot-Rettung im Mittelmeer geschrieben hatte. Nach Protesten der Leser distanzierte sich die Chefredaktion von der Redakteurin. „Fürsorgepflicht schwerwiegend verletzt“, kommentierte Sommerfeld.

Die „Vorbereitung eines Angriffskriegs“: Johannes Willms zum 70.

Geschrieben am 25. Mai 2018 von Paul-Josef Raue.
Johannes Willms schrieb auch eine Balzac-Biografie, die im Diogenes-Verlag erschienen ist. Foto: © Evelyn Schels/ Diogenes

Johannes Willms schrieb auch eine Balzac-Biografie, die im Diogenes-Verlag erschienen ist. Foto: © Evelyn Schels/ Diogenes

Es zeugt von Stil, dem Kollegen aus dem Konkurrenzblatt zum 70. Geburtstag zu gratulieren: Claudius Seidl würdigt in der FAZ heute (25. Mai 2018) Johannes Willms, den ehemaligen Feuilleton-Chef der „Süddeutschen Zeitung“.  Solche Gratulationen sind ein netter Anlass, Anekdoten aus dem Leben zu erzählen – die oft mehr über den Jubilar verraten als manch umstrittene Entscheidung.

„Man lebt im Feuilleton ja oft über seine geistigen Verhältnisse; dass man zum Ausgleich auch mal über seine finanziellen Verhältnisse leben sollte, zum Beispiel in  anständigen Restaurants“, schreibt Seidl, der einst auch für die SZ gearbeitet hatte,  und erzählt: „Einmal führte er einen sehr schmächtigen Korrespondenten aus, und auf die Spesenquittung schrieb er als Bewirtungsgrund: „Vorbereitung eines Angriffskriegs“.“

Seidl nennt dies einen „profunden Unernst“.

Der Leser ahnt, welche Kämpfe in den Feuilletons tobten in den achtziger Jahren: Willms, so Steidl, setzte „das sogenannte politische Feuilleton durch; auch wenn die (durchaus mächtigen) Stammleser sich mehr Musikkritiken wünschten und die Kollegen aus dem politischen Ressort manchmal vom „Zeugs“ sprachen, das im Feuilleton stehe“. „Zeugs“, das merken wir uns.

Willms blieb ruhig, so Seidl,  und reizte seine Gegner, wohlgemerkt in der Redaktion, mit „seiner geistigen Nonchalance“.

Bild-Chef Julian Reichelts Doppelmoral: Darf man hohe Gehälter veröffentlichen?

Geschrieben am 2. Februar 2018 von Paul-Josef Raue.
Julian Reichelt ist der oberste Chefredakteur der roten "Bild"-Gruppe. Foto: bild.de

Julian Reichelt ist der oberste Chefredakteur der roten „Bild“-Gruppe. Foto: bild.de

Offenbar hat „Commander“ Reichelt den Machtkampf an der Spitze der Bild entschieden: Doppelspitzen funktionieren einfach nicht. Trotzdem: Warum kamen Tanit Koch, die Bild als Chefredakteurin verlässt,  und Julian Reichelt, der Chef der Bild-Gruppe, nicht klar miteinander?

In einem Tweet wird Reichelt der Bild-Sonnenkönig genannt, so von Bulo Böhling:

„extrem humorlos, vom Ehrgeiz zerfressen und gefährlich selbstüberschätzend“.

Gibt es dafür Hinweise? Belege? Kress-Pro-Chefredakteur Markus Wiegand hatte im November einen  Disput mit Reichelt, an den erinnert sei. Wiegand meinte: Reichelt gehe als Boulevard-Chefredakteur in der Berichterstattung über andere gerne an die Grenzen, in eigener Sache dagegen reagiere er ausgesprochen empfindlich.

Was war passiert?  Kress hatte über die Gehälter von Führungskräften in der Medienszene berichtet. Julian Reichelt war der einzige Chefredakteur, der Wiegand bat, auf eine Schätzung des Gehalts zu verzichten. Er argumentierte: Dies erhöhe das Risiko finanziell motivierter Straftaten gegen seine Familie. Wiegand konnte dem Argument nicht folgen und berichtete über das geschätzte Gehalt Reichelts in exakt 13 Zeilen.

Am Rande der Münchner Medientage sprachen Wiegand und Reichelt über den Bericht.

„Wirklich erstaunlich an dem kurzen Gespräch in München war, dass Reichelt in seiner Argumentation offenbar keinen Widerspruch zur eigenen Berichterstattung in Bild sieht“,

schrieb Wiegand anschließend; und weiter:

 So schreibt das Boulevardblatt gerade im Sport gerne über die Gehälter von Fußballprofis. Eines von vielen Beispielen: Ende Mai berichtete man über das „Hammergehalt“ des HSV-Stürmers Bobby Wood (3 Millionen Euro jährlich). Im September hieß es bei bild.de: „Hammergehalt! – Lesen Sie mal, was ein ARD-Boss verdient“ und thematisierte das Einkommen von WDR-Intendant Tom Buhrow (399.000 Euro jährlich). Im August schrieb Bild online ausführlich über die Reichstenliste des Wirtschaftsmagazins Bilanz, das ebenfalls im Springer-Verlag erscheint. Titel: „Die Super-Reichen-Liste: Das sind 86 der 1.000 reichsten Deutschen“.

Wiegands Fazit: Journalisten sind widersprüchliche Wesen. Vieles, was sie über andere berichten, akzeptieren sie in eigener Sache nicht. Julian Reichelt bringt es in dieser Widersprüchlichkeit zu einer gewissen Formvollendung.

HSV-Vorsitzender zu Abendblatt-Reporter: Wegen schlechter Auflagen entlassen Sie Chefredakteur auch nicht“

Geschrieben am 11. Januar 2018 von Paul-Josef Raue.
Jahresempfang des Hamburger Abendblatt: Interview mit dem HSV-Vorsitzenden Bruchhagen. Foto: Screenshot Online-Video

Jahresempfang des Hamburger Abendblatt: Jens Meyer-Wellmann (rechts) interviewt den HSV-Vorsitzenden Heribert Bruchhagen. Foto: Screenshot Video

Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatt, hat Humor und Sportsgeist. Online ist beim Hamburger Abendblatt ein Interview zu sehen, das Reporter Jens Meyer-Wellmann beim Jahresempfang mit dem HSV-Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen führte:

„Wie lange kann denn ein Trainer so weitermachen mit so schlechten Ergebnissen?“
Bruchhagens Antwort: „Genau so wie Ihr Chefredakteur.“
Reporter: „Der hat nur exzellente Ergebnisse.“
Bruchhagen:  „In der Tat? Die Auflagen sind gestiegen?“
Reporter: „Ich würde Ihnen nicht widersprechen.“
Bruchhagen: „Ich meine, dass sie gefallen sind.  Und deswegen entlassen Sie den Chefredakteur ja auch nicht.“

Kurios begann schon das Gespräch. Der Reporter begrüßte den „Präsidenten“, der erstaunte: „So ganz geballt kann Ihre Kompetenz nicht sein, ich bin nicht der Präsident.  Der Präsident arbeitet im Ehrenamt, der Vorstandsvorsitzende wird bezahlt.“

Vier wichtige Fragen in einem Vorstellungsgespräch

Geschrieben am 1. Januar 2018 von Paul-Josef Raue.

Diese Fragen dürften Chefredakteure und Ressortleitern helfen, Redakteure und Mitarbeiter zu finden, die gut sind und vor allem in das Team passen. Sie hat David Walker, Chef einer Immobilienfirma, aus tausend Vorstellungsgesprächen gefiltert:

  1. Wie hat Sie das Arbeitsklima beim vorangegangenen Arbeitgeber motiviert oder nicht motiviert?

Sprecht der Bewerber auf Kommando schlecht über das alte Arbeitsverhältnis? Oder kann er dem schlimmsten Arbeitgeber etwas Gutes abgewinnen?

  1. Wie war der beste Chef, den Sie jemals hatten?

Mag er ein Arbeitsklima, das offen ist, und bei dem der Austausch mit dem Chef sehr wichtig ist? Oder bevorzugt er direkte Anweisungen und einseitige Kommunikation?

  1. Wie haben Sie in der Vergangenheit einen Konflikt mit einem Kollegen gelöst?

Kandidaten sind ehrlicher, wenn sie über eine reale Situation sprechen. Egal wie toll das Arbeitsklima ist: Konflikte wird es immer geben.

  1. Wie oft möchten Sie Feedback erhalten und wie?

Heißt Feedback eine Messung seiner Leistung? Oder geht es auch um zwischenmenschliche Beziehungen? Denkt er, dass einmal im Jahr völlig ausreicht? Oder will er wöchentlich Feedback?

 

Quelle: Valentina Resetarits, Business Insider,1. August 2017)

TV-Kritik: Kongeniale Dämlichkeit und Leberkäs-Semmel

Geschrieben am 27. Dezember 2017 von Paul-Josef Raue.
Herbert Knaup als Fugger in dem Fernsehfilm "Die Puppenspieler". Foto: ARD

Herbert Knaup als Fugger in dem Fernsehfilm „Die Puppenspieler“. Foto: ARD

Ein Verriß von Willi Winkler in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Dezember 2017 und Antwort auf die Frage: Wovon träumt ein bekannter Schauspieler kurz vor der Drehpause?

Herbert Knaup als Fugger investiert, kauft, schmiert und verheiratet zwar tapfer, schaut aber dabei so desinteressiert, als wäre er mit dem Kopf nicht bei legendären Marktbeherrschungsplänen, sondern bei der Frage, wie er in der Drehpause an eine Leberkässemmel kommt.

Erwähnt sei auch der Zwischentitel:

Frauen werden an Pfähle gebunden. Die Dialoge sind von kongenialer Dämlichkeit

Zum ARD-Fernsehfilm am Mittwoch, 27. Dezember 2017 (und 2. Teil am Freitag): „Die Puppenspieler“

Spiegel-Chefredakteur: Ich verrate ungern Redaktionsinterna

Geschrieben am 26. November 2017 von Paul-Josef Raue.
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Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Foto: Spiegel

Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Foto: Spiegel

Erst lobt Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in seinem Newsletter vier Redakteure (drei Männer und eine Frau), schreibt, welche Texte im neuen Spiegel herausragen, dann verrät er: „Ich verrate ungern Redaktionsinterna, das darf ich in meiner Rolle auch gar nicht.“ Und erzählt eine „Ausnahme“, in der er seine „wunderbar solidarischen Stellvertreter“ erwähnt (offenbar beim Spiegel erwähnenswert) – und erzählt eine dieser Anekdoten, die  nett sind, nur nett:

Der Russe Daniil Trifonov ist ein Wunderpianist. Er sieht etwas ungelenk aus, so schlaksig und am Flügel so krumm, und er schwitzt beim Spielen, weshalb die Tropfen auf die Tasten fallen, so dass man ständig fürchtet, er könne ausrutschen. Aber er kann Klavier spielen wie vielleicht ja wirklich noch keiner vor ihm; nichts wirkt unerreichbar für ihn.

Es gab in der Chefredaktion einen Running Gag: „Klaus hat Trifonov-Karten“. Mehr musste nämlich nicht gesagt werden, schon lachten meine wunderbar solidarischen Stellvertreter Susanne Beyer, Dirk Kurbjuweit und Alfred Weinzierl.

Grund: Gleich fünfmal hatte ich in den vergangenen drei Jahren Trifonov-Karten gekauft, konnte aber nicht ins Konzert gehen. Die Nachrichtenlage… dieser Termin in Berlin, jener Terroranschlag… Diesmal hatte ich es sogar vorher gewusst: Mittwochabend, das wird eng. Aber ich hatte die Karten gekauft, und selbstverständlich hatten Alfred, Dirk und Susanne gelacht. Dann scheiterte Jamaika, und wir zogen die SPIEGEL-Produktion vor – so entspannt (kurz vor Beginn) und so berauscht (nach fünf Minuten) saß ich noch nie in der Hamburger Laeiszhalle.

Interne Spiegel-Kritik: Wir müssen raus aus der Komfortzone der Redaktion?

Geschrieben am 7. August 2017 von Paul-Josef Raue.
Barbara Hans, Jahrgang 1981, ist Chefredakteurin von Spiegel Online. Foto: Iris-Carstensen / Spiegel

Barbara Hans, Jahrgang 1981, ist Chefredakteurin von Spiegel Online. Foto: Iris-Carstenseniegel/Spiegel

Mittelalte, weiße Männer, gutverdienende Akademiker definieren und prägen die journalistische Realität und damit unsere Weltsicht. Was sie am besten kennen, das sind andere mittelalte, weiße Männer, mit Abitur und schicker Altbauwohnung. Was sie weniger gut kennen, das ist das Leben als Arbeiter in Herne Crange. Oder das Leben als lesbische junge Frau.

Spiegel-Online-Chefin Barbara Hans in einem Interview mit dem journalist (8/2017)  – vielleicht an ihre Chefredakteure denkend? Sie fordert:

Wir müssen dahin, wo es weh tut. Raus aus der redaktionellen Komfortzone. Wir können nicht alles so lassen und hoffen, dass einige wenige Neueinstellungen zum Wandel führen werden.

Ist oder war der Spiegel nicht dafür bekannt, dass er zu den Rändern der Gesellschaft ging? Dass er sich Autoren leistete, als Storytelling noch ein unbekannter Anglizismus war? Was hat sich verändert?

Wir müssen Dinge für möglich halten, auch wenn wir sie für falsch halten. Und die Frage, was wir für richtig und was wir für falsch halten, sollte nicht unser Leitmotiv sein.

Das ist ein guter journalistischer Standpunkt. Aber passt er auch auf den Spiegel? Ist er nicht zur Institution aufgestiegen, weil er eine Meinung hatte, eine Haltung, wie es heute heißt? Oder haben sich die Leser gewandelt, die nicht mehr eine Haltung erwarten, sondern ein Pro&Kontra, also die Breite der Meinungen?

 

Künstler, die vom Feuilleton nicht geliebt werden wollen (1): Mario Barth

Geschrieben am 28. Juli 2017 von Paul-Josef Raue.
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Mario Barth 2013 beim Deutschen Comedypreis in Köln. Foto: Michael Schilling / Wikipedia

Mario Barth 2013 beim Deutschen Comedypreis in Köln. Foto: Michael Schilling / Wikipedia

„Ich will nicht vom Feuilleton geliebt werden“, sagt der Komiker/Comedian Mario Barth in einem Stern-Interview, „wahrscheinlich würde ich dann etwas falsch machen.“ Wer kennt weitere?

In dem Interview erzählt er auch von seiner Geburtsstunde als Komiker  – in einer katholischen Kirche. „Als Meßdiener habe ich die Macht der Performance entdeckt.“ Barth schwenkte in der Ostermesse das Weihrauch-Faß so heftig, dass die Glut hell glomm, und er – „wie ein Irrer“- immer heftiger wirbelte, bis der Weihrauch Feuer fing. „Das gab Ärger. Aber ich hatte registriert: Die Leute haben gelacht.“

 

 

 

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